»Ich habe noch für fünfzehn Minuten Sprit. Vielleicht auch nur für drei oder vier. Die Anzeige funktioniert nicht immer so genau.«
Was tun, wenn das Flugzeug nach dem Start eines der Fahrwerke verliert? Wie handeln, wenn zusätzlich unter einem die Welt zusammenbricht? Ein eher unwahrscheinliches Szenario? Sicherlich, doch auch unser Alltag verlangt oft genug nach Nerven aus Stahl. Peter Coons Kurzgeschichten schildern beides: das Normale und das Unglaubliche. Einer der Texte wurde mit dem Literaturpreis Nordost ausgezeichnet.
Noch immer liebt Peter Coon das Genre der Kurzgeschichte. Nach einer Novelle und einem Roman widmet er sich in "Nerven aus Stahl" erneut der kurzen Erzählweise. Die Bandbreite reicht von der ausführlichen Erzählung bis zur Kürzestgeschichte, die in wenigen Zeilen viele Fragezeichen hervorruft. Fragezeichen erzeugen all seine Geschichten. Wie bei Short-Stories üblich, bleibt vieles unerwähnt. Natürlich ist eine solche Geschichte mit dem Punkt am Ende nicht wirklich beendet; stets bleibt die Aufforderung, alles weiterzudenken.
Wie schon in Peter Coons ersten Kurzgeschichtenbänden findet sich auch im vorliegenden Buch eine Geschichte, mit der er einen angesehenen Literaturpreis gewinnen konnte.
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