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Noch nicht trocken
Wie ich aus Versehen ein Genie wurde
ePUB
849,6 KB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783696340698
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 15.07.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Voll zugänglich
erhältlich als:
CHF 6.00
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
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Mehr InfosKonrad Baumann, 47, beseitigt beruflich, was andere achtlos vergeuden. Er denkt in Tabellen, hält Abfall für ein moralisches Versagen und versteht von Kunst so viel wie von der Rückseite des Mondes. Dann bricht er zusammen, und die Ärztin verschreibt ihm das Malen - etwas ohne Ziel, ohne Zweck, ohne Ergebnis.
Konrad, der nichts ohne Ziel kann, macht ein Projekt daraus. Und sein erstes gefeiertes Werk entsteht aus reinem Versehen: das Blatt, auf dem er die Pinsel abwischt. Eine Galeristin entdeckt es, ein Kritiker baut darauf eine ganze Ästhetik, und ehe Konrad begreift, wie ihm geschieht, hängt sein Putzlappen in der Galerie - zum Preis eines Mittelklassewagens.
Das Verstörende ist nicht der Erfolg. Es ist, dass er nicht aufzuhalten ist. Je ehrlicher Konrad beteuert, dass nichts dahintersteckt, desto tiefer verbeugt sich die Kunstwelt vor seiner Demut. Er sitzt in einer Falle, deren Wände aus seiner eigenen Wahrheit bestehen - und während ihn alle für ein Genie halten, verliert er nach und nach das Einzige, was ihm wirklich gehört hat.
Was als Satire über den Kunstbetrieb beginnt, wird zur Geschichte eines Mannes, der verlernt hat, zwecklos zu sein - und der erst ganz oben begreift, was ihm das gekostet hat. Über Arbeit und Selbstwert, über Erfolg ohne Verdienst und über die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn er einmal nichts leisten muss.
Konrad, der nichts ohne Ziel kann, macht ein Projekt daraus. Und sein erstes gefeiertes Werk entsteht aus reinem Versehen: das Blatt, auf dem er die Pinsel abwischt. Eine Galeristin entdeckt es, ein Kritiker baut darauf eine ganze Ästhetik, und ehe Konrad begreift, wie ihm geschieht, hängt sein Putzlappen in der Galerie - zum Preis eines Mittelklassewagens.
Das Verstörende ist nicht der Erfolg. Es ist, dass er nicht aufzuhalten ist. Je ehrlicher Konrad beteuert, dass nichts dahintersteckt, desto tiefer verbeugt sich die Kunstwelt vor seiner Demut. Er sitzt in einer Falle, deren Wände aus seiner eigenen Wahrheit bestehen - und während ihn alle für ein Genie halten, verliert er nach und nach das Einzige, was ihm wirklich gehört hat.
Was als Satire über den Kunstbetrieb beginnt, wird zur Geschichte eines Mannes, der verlernt hat, zwecklos zu sein - und der erst ganz oben begreift, was ihm das gekostet hat. Über Arbeit und Selbstwert, über Erfolg ohne Verdienst und über die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn er einmal nichts leisten muss.
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