Keine Frage, Lyrik ist in unserer schnelllebigen und auch oftmals oberflächlichen Welt nicht mehr gefragt. Und nun dieses kleine Büchlein, in dem sich zwei der Leserschaft lyrisch mitteilen wollen. Lyrik gibt immer einen tiefen Einblick in die Seele. Diejenigen, die die Zeilen geschrieben haben, lassen den Leser teilhaben am Leben der Autoren, an all den Dingen, die ein Leben ausmachen, an Liebe und Verlust, Verzweiflung und Erfolg, an Glück und Unglück. Verrat und Versöhnung, Glaube und Hoffnung. Und hier sind sie nicht einfach nur zwei Autoren, sondern Vater und Sohn, die sich dem Leser offenbaren. Eine fast einmalige Konstellation, zwei Lebenswege, zwei Weltansichten, die sich hier auf dem Gedruckten vereinen wollen. Dabei zeigt sich, dass die zwei, aus unterschiedlichen Generationen stammend, der Vater, Jahrgang 1951, der Sohn, Jahrgang 1971, offensichtlich mit den gleichen Problemen herumschlagen müssen -und das trotz unterschiedlicher Lebenswege und Lebensumstände. Der Leser kann sich einlassen, auf die beiden, auf Vater und Sohn, etwas, was in dieser Form nicht so schnell wiederzuhaben ist.
Michael Schäf, Jahrgang 1951, studierte Philosophie an der Universität Jena, promovierte auch dort, arbeitete lange Jahre als freier Journalist, bereiste den Jemen, verlegte für einige Jahre seinen Wohnsitz nach Kroatien und lebt heute mit einem Hund und einer Katze in Hermsdorf bei Jena. Veröffentlicht hat er die Novelle "Die verschwundene Insel" und den Reisebericht "Streifzüge auf Cres und Losinj: Gesichter einer kroatischen Adriainsel", in dem er der Schönheit der Insel und ihren historischen Spuren nachgeht. Seine Kunstfotoserie "Wasserwelten" wurde bereits viermal ausgestellt. Er hat drei Söhne.
Jan Schäf, Jahrgang 1971, Michaels ältester Sohn, lernte Facharbeiter für Satztechnik in Leipzig und arbeitet seither als Grafikdesigner. Er hat die beiden Gedichtbände "Große Reise" und "Wagnis der Sterne" veröffentlicht, dazu die Romane "Nicht mal in Brasilien" und "Wanderer am Morgen -Paulus in Arabien". Er lebt in Jena.
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