Berlin, 2034. Ein Schüler stirbt. Unerwartet. Neben der Schule. Überall in der City: Smart Dust. Offiziell zur Klimakontrolle. In Wahrheit ein Netz aus Sensoren und Impulsen. Es hört. Es sendet. Es steuert. Menschen sterben in Heimen. Schüler brechen zusammen. Eva, Journalistin, wittert die Lüge hinter der Fassade. Amira, Botanikerin aus Bosnien, entdeckt eine Pflanze, die das Signal dämpft. Leo, Hacker, deckt auf: Nexapran ist eine Substanz im Wasser, Smart-Dust-Sonden finden sich sogar auf der Haut. Wer aufmuckt, wird korrigiert. Wer nicht passt, verschwindet. Jugendliche. Alte. Sie gelten als unnütz. Als Risiko. Eine Datei zerstört sich selbst. Eine Wohnung wird versiegelt. Ein Brot mit Saatgut wird zum Auslöser einer Jagd. Leo hackt sich in das System. Amira taucht unter. Eva verliert ihre Identität. Doch es gibt sie: die Saat. Die letzte Hoffnung. Ein Netzwerk entsteht. Im Untergrund. In Kellern. In alten Funkfrequenzen. Der Widerstand beginnt, gegen eine Welt, in der Kontrolle und Steuerung alles ist. Ein dystopischer Thriller über Manipulation, Macht und den Mut, sich nicht zum Schweigen bringen zu lassen. Packend. Beängstigend nah.
Günter Kampf forschte über 30 Jahre lang in der Medizin, mit dem Ziel, Patienten vor gefährlichen Keimen zu schützen. Heute widmet er sich dem, was das Leben im Innersten ausmacht: dem Menschen. Nicht mehr mit Hygieneplänen, sondern mit Worten. Seit 2025 schreibt er Romane und Erzählungen über das, was oft unausgesprochen bleibt: Spaltungen, Selbsttäuschung und die merkwürdige Sicherheit, die Halbwissen geben kann. Seine Geschichten sind unbequem, eigenwillig und ehrlich. Sie wollen nicht belehren, sondern berühren. Wo früher das Sterile zählte, steht heute das Menschliche im Mittelpunkt. Statt klaren Leitlinien folgt er den feinen Linien des Lebens. Denn wer nur funktionieren will, vergisst leicht, was ihn ausmacht. Und wer sich selbst verliert, erkennt irgendwann auch die anderen nicht mehr.
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