Seit die Patrioten regieren, hängen Lautsprecher an jeder Ecke, ausländische Sender sind blockiert, und wer "negativ auffällt", verschwindet. Ömer ist Wiener - aber das zählt nicht mehr. Als er in einen Güterzug gesetzt und remigriert wird, verliert er alles: seine Stadt, seine Freunde, seine Zukunft. In Istanbul beginnt er neu - mit nichts außer Gamze, einem Marktstand im Großen Basar und der stillen Hoffnung, dass Wien irgendwann wieder das wird, was es war. Doch zu Hause riskieren seine Freunde ihr Leben. Professor Lehrner baut im Verborgenen eine Infrastruktur des Widerstands. Oliver und Kimberly senden Botschaften in die Stille. Und Sebastian - Ömers alter Feind, inzwischen Luminär, inzwischen Mitschuldiger - betritt einen Festsaal mit einer Bombe in der Hand und einem Geheimnis im Kopf.
Was danach passiert, verändert alles.
Der achte Teil der Ömer-Serie ist ein politischer Thriller, der dichter an der Gegenwart ist, als einem lieb sein kann. Spannend, wütend, menschlich - und mit einem Ende, das keine Ruhe lässt. Irgendwo, weit vor ihm, wartete das Morgenrot.
Stefan Lehrner, geboren 1975, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Ursprünglich gelernter Koch und Restaurantfachmann, entdeckte er später seine Leidenschaft für die Wissenschaften und absolvierte ein Studium in Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und promovierte in Politikwissenschaft. Im dritten Bildungsweg erwarb er zusätzlich die Lehrbefähigung für die Fächer Deutsch und Geographie. Heute unterrichtet er an der HTL Wien 10, wo er seine vielfältigen beruflichen und wissenschaftlichen Erfahrungen in die Ausbildung der nächsten Generation einbringt.
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