Eine Laienbühne in einer oberschwäbischen Stadt probt Don Quijote und stolpert dabei über die eigenen Lebenskrisen.
Werner, frühverrentet und geschieden, klammert sich an die vielleicht letzte große Rolle seines Lebens: Don Quijote. Lena, alleinerziehende Mutter, weigert sich, Dulcinea als stumme Idealfigur zu spielen, und kämpft für ihre eigene Stimme. Martin hält alle zusammen, ohne zu fragen, warum er eigentlich dabei ist. Und Tobias singt, obwohl er es nicht gut kann. Oder gerade weil.
Zwischen improvisierten Requisiten, gescheiterten Proben und einem Staubsauger als Streitross verschwimmen die Grenzen zwischen Bühne und Wirklichkeit. Ein tragikomischer Roman aus Bad Waldsee über Idealismus, Selbstbilder und den Mut, gegen die eigenen Windmühlen anzureiten.
Mit "DER MECKELER" legte er seinen ersten Roman vor, der tief in die Geschichte seiner Heimat reicht und das Steinacher Ried als düsteren Schauplatz einer Erzählung nutzt, die Jahrhunderte umspannt.
Mit "OH QUIJOTE!" folgt nun ein ganz anderer Ton: eine leise, humorvolle Geschichte über eine Laienbühne, die "Don Quijote" probt - und über Menschen, die dabei mehr über sich selbst herausfinden als über Cervantes.
Maronns Geschichten entstehen aus genauer Beobachtung und einem Gespür für das, was Menschen antreibt, zweifeln lässt und trotzdem weitermachen lässt.
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