Dr. Samuel Hahnemann war zu seiner Zeit der fortschrittlichste Arzt der Medizingeschichte. Am Übergang einer nach den Napoleonischen Kriegen ereignisreichen Epoche, zwischen dem für Liberale enttäuschenden Wiener Kongress 1815 und den 30 Jahren vor der Märzrevolution entstand bis 1842 das "Organon der Heilkunst" in sechs Auflagen. Das Organon Hahnemanns ist das obligate Grundlagenwerk nicht nur für jeden Homöopathiker, sondern auch für jeden Arzt, der etwas von der Dynamik der akuten, wie chronischen Krankheiten verstehen möchte. Die Basis für alle Medizinstudenten, bevor man sich blind in den klinischen Abschnitt der alten universitären Schulmedizin begibt.
Die drei, als Arbeitshefte vorliegenden Werke Hahnemanns, "Unterricht für Wundärzte über die venerischen Krankheiten" von 1789, das "Organon der Heilkunst" von 1842 und "Die chronischen Krankheiten, Theoretischer Teil" von 1835 ergeben in ihrer Gesamtschau die "Hahnemann Trilogie". Zur Erleichterung des Quellenstudiums, sind diese drei Arbeitshefte im Format DIN A4 mit breiten Rändern für eigene Eintragungen und Querverweise ausgestattet.
Dr. Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755 - 1843) war Wissenschaftler und Schulmediziner mit pharmakologischem Schwerpunkt. In jahrzehntelanger Praxisarbeit und klarem analytischem Denken, gelang ihm die Entwicklung der Homöopathik, einem eigenständigen, systematischen Lehrgebäude, das heute noch als das fortschrittlichste Heilsystem der gesamten Medizin gelten darf.
Johannes Sussbauer (Hrsg.)
Johannes Sussbauer ist freiberuflicher Medizinaldramaturg und beschäftigt sich mit der Erschließung und Neubearbeitung historischer Schriften.
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