Pazifismus als Option

Pazifismus als Option

Ein Versuch unter den Bedingungen der Gegenwart

Willibald Böhm

Gesellschaft, Politik & Medien

Paperback

256 Seiten

ISBN-13: 9783695126668

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 16.02.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Pazifismus, Bergpredigt, Ukrainekrieg, Osterweiterung, Friedensbewegung

Bewertung::
0%
CHF 25.90

inkl. MwSt. / portofrei

sofort verfügbar

Du schreibst?

Erfüll dir deinen Traum, schreibe deine Geschichte und mach mit BoD ein Buch daraus!

Mehr Infos
Spätestens seit dem russischen Überfall auf die Ukraine fordern viele, die früher den Ideen der Friedensbewegung anhingen, jetzt mit Nachdruck militärisches Engagement. Pazifisten spielen im öffentlichen Diskurs keine Rolle mehr. Der Autor fragt, wie auch unter heutigen Bedingungen friedensorientierte Gesichtspunkte noch in praktische Politik einfließen können. Die so gefundene Position nennt er pazifistische Option. Diese wird als Denkalternative zur Position der militärischen Option angeboten, die glaubt, nur mit militärischer Stärke einem aggressiv auftretenden Russland entgegentreten zu müssen. Gezeigt wird, wie sich unsere Gesellschaft unter der Herrschaft dieses Denkens verändert, wie sich Diskurse verengen und das neue Freund-Feind-Denken eher in einen Krieg hineinführt, als dass es ihn verhindert. Dass neben weiteren Gründen die Osterweiterung der NATO, die ohne Rücksichtnahme auf russische Befindlichkeiten durchgesetzt wurde, in der Kausalkette zum Überfall auf die Ukraine beigetragen haben dürfte, wird in unseren Leitmedien als 'Putins Narrativ' abgetan oder im politischen Diskurs tabuisiert. Pazifistische Positionen lehnen derartige unzulässige Vereinfachungen ab. Nur über eine Abkehr vom einseitigen Gut- und Böse-Schema, über eine Bereitschaft, auch eigenes Versagen einzugestehen, eröffnen sich neue Wege zu einem Frieden, der diesen Namen verdient.
Willibald Böhm

Willibald Böhm

Willibald Böhm, geb. 04.12.1948, war Richter am Amtsgericht in Lingen (Ems). Seine pazifistische Haltung gründet in der Bergpredigt mit der Aufforderung zur Feindesliebe, die auch im politischen Raum friedensstiftend wirksam werden soll. Er erlebte den Kalten Krieg, dessen Ende und den Zerfall der Sowjetunion, hoffnungsvolle Aufbrüche in eine Zukunft freundlicher Zusammenarbeit und deren Scheitern. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie erschließen sich jedoch erst, wenn die Geschehnisse umfassend zur Kenntnis genommen und fair beurteilt werden. Den Grundsatz 'audiatur et altera pars', auch die Gegenseite anzuhören, hat der Verfasser über ein ganzes Berufsleben verinnerlicht.

Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.

Eigene Bewertung schreiben
Bitte melden Sie sich hier an, um eine Rezension abzugeben.

3D-Ansicht des Produktes (beispielhaft auf Grundlage des Einbandes, Verhältnisse und Details variieren)

Paperback
PaperbackPaperback Glue Binding