Peter Handke - C. G. Jung. Es könnte unterschiedlicher nicht sein: Einerseits der moderne Autor Peter Handke, der immer wieder auf seine Unabhängigkeit besteht, und auf der anderen Seite C. G. Jung, der Schweizer Tiefenpsychologe, der durch seine Forschung die Verankerung des Einzelnen in der Menschheitsgeschichte bewies. Gerade deshalb ist man von der offensichtlichen Übereinstimmung der Texte Handkes mit der Jungschen Psychologie verblüfft. Denn die Texte folgen ausnahmslos der Struktur des Individuationsprozesses, beginnend mit dem Kurzen Brief bis hin zur Tetralogie Langsame Heimkehr. Die klassischen Stufen der Individuation oder Selbstwerdung sind aus den Texten Peter Handkes deutlich ablesbar.
"Dem Leser kann dabei plötzlich bewusst werden, dass sich auch in seinem Leben unter dem Deckmantel der Alltäglichkeit die unerhörtesten Dinge abspielen. Wenn es dem Autor gelingt, diese Botschaft dem Leser zu vermitteln, dann ist eine echte Synthese zwischen beiden Wissenschaften zustande gekommen. Denn dann geht dem Leser der Sinn für die großen Zusammenhänge des Lebens auf." (Dr. Alfred Ribi, eh. Präsident der Stiftung für Jungsche Psychologie und Präsident des Psychologischen Clubs Zürich)
"In überzeugender Weise gelingt es ihm, die Schriften Peter Handkes zu durchleuchten und gleichzeitig eine erhellende Verbindung zwischen Literatur und Tiefenpsychologie herzustellen." (Dr. Kathrin Asper, Lehranalytikerin, Kuratoriumsmitglied am C. G. Jung-Institut Küsnach/Zürich)
Studium der Neueren deutschen Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft, Mediävistik und Politikwissenschaft; 1. und 2. Staatsexamen für die Laufbahn des höheren Schuldienstes; Autor, Vortragender, Dozent in der Erwachsenenbildung mit den Schwerpunkten Philosophie, Literatur, Politik, Musik, die Psychologie C. G. Jungs und Betriebliche Kommunikation; Vorsitzender der Gesellschaft für angewandte Philosophie in Baden-Baden; Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins Resilienz und Literatur e. V.
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