Es ist kein großer Moment. Kein Drama. Nur ein Gedanke. Elin, die 34jährige Bauingenieurin, hat ihr Leben im Griff. Doch irgendwann ist es still geworden in ihr. Zu still.
Dann hat sie einen Plan. Und plötzlich ist sie unterwegs. Allein. Auf dem Weg über die Höhen des Jura, durch Wälder, über felsige Grate und weite Landschaften, hinaus aus ihrem geordneten Alltag.
Mit jedem Schritt entfernt sie sich ein Stück weiter vom Funktionieren, hin zu einer anderen Wahrnehmung. Die Natur wird mehr als nur Kulisse: Sie wird zum Spiegel ihrer inneren Bewegung.
Gertrud A. Keller blickt auf einen vielseitigen beruflichen Werdegang zurück, der sie vom Hotelgewerbe über Human Resources bis zur eidgenössisch diplomierten KomplementärTherapeutin mit eigener Praxis führte. Schreiben begleitet sie seit ihrer Jugend; früh entstanden Texte, die nah am Alltag und in menschlichen Erfahrungen verwurzelt sind. In ihrem poetischen Nature Writing Ruf des Jura verbindet sie Naturbeobachtung mit den Themen Veränderung und Selbstbestimmung und erzählt von Menschen an leisen Wendepunkten ihres Lebens. Gertrud A. Keller lebt im Berner Jura in der Schweiz. www.gertrudkeller.com
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