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Schachbrettblume
Eine fantastische, aufregende sowie amüsante und bewegende Fünf-Generationen-Geschichte
ePUB
2,1 MB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783848297627
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 11.05.2013
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Eingeschränkt zugänglich
erhältlich als:
CHF 19.00
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
Du schreibst?
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Mehr InfosDas Telefon schrillt. Papa ist am Telefon:
„Ich liege hier im Kreiskrankenhaus“. Es schrie förmlich nach: „Kommt schnell, holt mich hier raus, ich bin sehr einsam hier!"
Noch ehe ich mich auf den Weg zu ihm machte, schweifen meine Gedanken zurück in die gemeinsame Vergangenheit!
Mein Vater kommt mit geschundener Seele aus russischer Gefangenschaft zurück. Meine Mutter erkennt ihn nicht mehr. Er steht vor ihr, malariageschüttelt, glatzköpfig, fast bis zum Skelett abgemagert. Sie weint nächtelang heimlich in die Kissen.
Was war mit dem einst so athletischen, humorvollen, gutaussehenden Mann in diesem schrecklichen Weltkrieg passiert?
Sie waren doch beide noch so jung, mussten schon den Tod ihres Erstgeborenen ertragen.
Neubeginn im Geburtsort Vaters.
Ein großes Stück Arbeit erwartete meine Eltern:
Meine Erziehung!
Ein Eifelmädchen zeigt Biss!
Von wegen: „Sei lieb, mach immer Dienerchen und gib Onkel Händchen“!
Ob blutige Knie oder mal ein Loch im Kopf waren nicht das Schlimmste. Vielleicht hörte ich ein paar Mal zu oft auf mein Bauchgefühl.
Dann kam die Schreckensnachricht...
„Ich liege hier im Kreiskrankenhaus“. Es schrie förmlich nach: „Kommt schnell, holt mich hier raus, ich bin sehr einsam hier!"
Noch ehe ich mich auf den Weg zu ihm machte, schweifen meine Gedanken zurück in die gemeinsame Vergangenheit!
Mein Vater kommt mit geschundener Seele aus russischer Gefangenschaft zurück. Meine Mutter erkennt ihn nicht mehr. Er steht vor ihr, malariageschüttelt, glatzköpfig, fast bis zum Skelett abgemagert. Sie weint nächtelang heimlich in die Kissen.
Was war mit dem einst so athletischen, humorvollen, gutaussehenden Mann in diesem schrecklichen Weltkrieg passiert?
Sie waren doch beide noch so jung, mussten schon den Tod ihres Erstgeborenen ertragen.
Neubeginn im Geburtsort Vaters.
Ein großes Stück Arbeit erwartete meine Eltern:
Meine Erziehung!
Ein Eifelmädchen zeigt Biss!
Von wegen: „Sei lieb, mach immer Dienerchen und gib Onkel Händchen“!
Ob blutige Knie oder mal ein Loch im Kopf waren nicht das Schlimmste. Vielleicht hörte ich ein paar Mal zu oft auf mein Bauchgefühl.
Dann kam die Schreckensnachricht...
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