Affären sind historisch und statistisch, eher die Regel als die Ausnahme und genau diese Diskrepanz zwischen gelebter Realität und moralischer Fassade ist der Kern dieses Buches. Statt Schuld, Therapie und Kitsch geht es hier um einen nüchternen, erwachsen geführten Blick auf Untreue: mit Zahlen, Geschichte und Literatur, ohne Moralkeule, ohne Gefühlsduselei. Dieses Buch nimmt die Perspektive der Untreuen ernst und zeigt Affären als normalen Teil moderner Biografien mit Fokus auf Verständnis, Entscheidungs- und Risikokompetenz, statt auf Heuchelei.
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