Während mehr als 20 Jahren, von 2004 bis 2024, habe ich Sätze und Wörter gesammelt, die mich inspirierten und berührten. Ab 2007 begann ich, sie auf Papierstreifen zu notieren. Im 2024 entstanden aus den 400 Papierstreifen die vorliegenden 366 Texte - für jeden Tag des Jahres einen Text, inklusive Schalttag! In den Texten sind meine Inspirations-Spuren der letzten 20 Jahre verarbeitet. Sie geben lebensphilosophische Anregungen und sind ihrerseits inspiriert von sehr vielen Menschen: Autor:innen, Künstler:innen, bekannten und unbekannten Menschen. Die Texte fokussieren im weitesten Sinne auf die Praxis des guten, selbstwirksamen Lebens. Im Verlaufe der Entstehung meiner Texte zeigten sich Muster und rote Linien, Oberthemen, zu denen es immer wieder Einträge gab. Prägende Themen in den Texten sind Gedanken zu Alleinsein, Begegnung mit anderen, Entscheiden, Erinnern, Führung, Fragen, Glück, Zufall, Kinder(erziehung), Identität, Konstruktivismus, Minimalismus, Scheitern, Schuld, Sterben und Tod, Soziokratie und einigen mehr. In einem 5-wöchigen Kunsturlaub anfangs 2025 illustrierte ich einige der Texte sowie die wiederkehrenden Oberthemen und die Bilder sind im Kunstband integriert. Parallel zum Kunstband entstand auch die Website Franziska-Beer.ch. Sie enthält alle Texte und viele Verlinkungen, sei es innerhalb der Texte sowie zu den Inspirationsquellen. Ich freue mich, wenn meine Texte andere Menschen inspirieren und anregen. Sei es beim Blättern im Kunstband oder auf der Website!
Franziska Beer wuchs im Kanton Solothurn (CH) zusammen mit drei Geschwistern auf. In Solothurn besuchte sie nach der Matura die Ausbildung zur Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin. Nach deren Abschluss zog sie per Anfang 1993 mit ihrer Lebenspartnerin ins Kapuzinerkloster in Schüpfheim. Gemeinsam mit fünf weiteren Personen wurde ihnen das ehemalige Kloster überlassen und sie gründeten den Sonnenhügel, eine Lebensgemeinschaft von sozial engagierten Menschen und sozial benachteiligten Menschen. Ein einzigartiges Projekt, welches Franziska Beer persönlich und beruflich bis heute prägt. Ende 1996 verlies sie zusammen mit ihrer Lebenspartnerin die Gemeinschaft und zog nach Kriens-Luzern, wo sie bis heute leben. Sie arbeitete auf Sozialämtern und im Kinder- und Jugendschutz der Stadt Luzern, bevor sie im Jahr 2007 zur Fachstelle Kinderbetreuung Luzern wechselte. Dort ist sie seither in verschiedenen Funktionen tätig, seit Anfang 2020 als soziokratische Geschäftsleiterin. Seit 2012 hat sie in der Stadt Luzern ein eigenes Atelier für ihren künstlerischen und persönlichen Rückzug und Ausgleich. Die Atelierstunden sind für sie wertvolle, glückliche Stunden, was in den Texten oft zum Ausdruck kommt. Sie beschreibt sich als begeisterungsfähig mit einem grossen Ideenreichtum, als engagierte Person im Kindesschutz und sie ist sehr überzeugt vom Organisationsmodell Soziokratie.
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