Alle reden von Souveränität. Kaum jemand weiß, was sie ist.
Sie schmückt Verfassungen, Friedensverträge, Parteiprogramme und Sonntagsreden - als wäre sie eindeutig definiert. Doch gerade die gedankenlose Verwendung macht Souveränität zu einem gefährlich unklaren Begriff: Er wirkt politisch - und trifft zugleich jeden einzelnen Menschen.
Hans-Wolff Graf fragt unbequemer, als es viele möchten: Wer ist souverän - und wer darf es überhaupt sein? Wie souverän ist ein Staat wirklich? Und wie souverän dürfen Bürger, Familien, Kommunen, Betriebe, Schulen oder Vereinigungen sein? Ist Souveränität ein Grundrecht, ein Bedürfnis - oder lediglich ein Etikett der Macht?
Dieses Buch beleuchtet die verborgene politische Qualität des Begriffs - und führt ihn dorthin zurück, wo er hingehört: in das eigene Leben. Denn wer seine persönliche Souveränität nicht erkennt, nicht entwickelt und nicht schützt, wird sie verlieren - oft, ohne es zu bemerken.
Hans-Wolff Graf, Jahrgang 1950, studierte zunächst Anglistik, Amerikanistik und Sport auf Lehramt, entschied sich dann jedoch bereits frühzeitig gegen eine "Karriere" im öffentlich-(un)rechtlichen Bildungswesen. Als Finanz- und Vermögensberater (seit 1972), lizensierter Vermögensverwalter, Unternehmensberater, Journalist (Herausgabe des Zeitreports) sowie Dipl. Psychologe und Dipl. Pädagoge ist Hans-Wolff Graf in vielfacher Weise aktiv. 1985 setzte er seine Idee um, ausschließlich mit selbständigen Partnern zusammenzuarbeiten, und gründete die efv-AG. Für dieses in Europa einzigartige Konzept für eine Aktiengesellschaft wurde die efv-AG 2006 mit dem "Werner Bonhoff-Preis wider den Paragraphen-Dschungel" ausgezeichnet. Mit dem von ihm 1987 gegründeten gemeinnützigen Verein "Anthropos e.V. - Für die Kinder dieser Welt" ist er seit 1993 in der russischen Exklave Kaliningrad (dem früheren Königsberg) und seit 2016 auch in der Ukraine tätig. Dort hält er Vorträge, Workshops und Seminare für Pädagogen, Psychologen, Studenten, Schüler und Eltern sowie Behörden und Unternehmen. Seit der Gründung der "Akademie der Denker" gehört Hans-Wolff Graf dem Dozententeam an. Hans-Wolff Graf verfaßte bislang vier Bücher, acht Schriften in Broschürenform, sowie mehrere Studien und über 3.000 Artikel zu wirtschafts-, sozial-, bildungspolitischen, philosophischen und psychologischen Themen. In der "Studie unsere Welt" (1991 und 1993) weist er nach, daß nicht Entwicklungshilfe, sondern nur Bildung die Misere auf der Welt beheben kann.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.