In dem Vogelsbergdorf Wingershausen scheint die Zeit still zu stehen. Die Straßen sind ruhig, die Menschen kennen sich und vieles bleibt unausgesprochen. Als ein langes zurückliegendes Verbrechen erneut Fragen aufwirft, geraten alte Gewissheiten ins Wanken.
Die Ermittlungen führen tief in die Geschichte des Dorfes, zu verdrängten Erinnerungen, Schuld und Loyalitäten, die über Jahrzehnte gewachsen sind. Was einst begraben schien, beginnt sich langsam an die Oberfläche zu arbeiten - leise, beharrlich und unumkehrbar.
Still liegt Wingershausen ist ein psychologisch dichter Dorfkrimi, der weniger vom Tempo als von Atmosphäre lebt. Ein Roman über das Schweigen, das Bleiben und darüber, wie nah Vergangenheit und Gegenwart beieinander liegen können.
Ursula Rehm, Jahrgang 1962, wurde in Emden in Ostfriesland geboren. Über einige Umwege kam sie Mitte der 1990er Jahre nach Hessen. Von 1995 - 2013 arbeitete sie an der Uniklinik Gießen. Über die Wetterau fand sie schließlich ihren Weg in den Vogelsberg.
Heute lebt sie mit ihrer Hündin und zwei Katzen in Schotten.
In ihren Texten interessiert sie sich für die leisen Spannungen des Alltags, für verborgene Facetten menschlicher Beziehungen und für das Nachwirken von Vergangenheit in der Gegenwart. Ihre Geschichten sind geprägt von Landschaft, innerer Bewegubg und dem genauen Hinsehen.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.