Im Moor wartet eine Entdeckung, die niemand machen durfte
Guido Merkel will auf den windgepeitschten Hebriden nur eines: verschwinden. Abstand gewinnen. Schweigen. Doch bei einer Wanderung durch das Moor stößt der Chemiker auf eine Pflanze, die es nicht geben dürfte - und auf einen Wirkstoff, der das Verständnis menschlicher Belastbarkeit erschüttert.
Was wie ein unmöglicher botanischer Fund beginnt, wird rasch zur Bedrohung. Plötzlich rückt die abgelegene Insel ins Zentrum eines Machtkampfs, in dem wissenschaftliche Neugier, wirtschaftliche Interessen und skrupellose Gier aufeinandertreffen. Während Sturmfronten über die Küste peitschen, gerät Guido immer tiefer in ein Spiel, das größer ist als seine Flucht vor der eigenen Vergangenheit.
Je näher er der Wahrheit kommt, desto klarer wird: Diese Entdeckung kann Leben verändern - oder zerstören. Und diesmal reicht es nicht mehr, sich zu verstecken.
Ein atmosphärischer Pharma-Thriller voller Moor, Sturm und wissenschaftlicher Sprengkraft - und die Frage, was ein Mensch riskiert, wenn Weglaufen keine Option mehr ist.
Peter Tilly, geboren in der Schweiz, ist leidenschaftlicher Reisender und Beobachter menschlicher Eigenheiten. Die Idee zu seinem Roman «Tausend Stürme» entstand bereits vor über zwanzig Jahren während einer entbehrungsreichen Zelt-Wanderung durch die Äusseren Hebriden. Die raue Schönheit von Lewis und die stoische Gelassenheit ihrer Bewohner liessen ihn seither nicht mehr los. Mit einem scharfen Blick für wissenschaftliche Details und viel Empathie für seine Charaktere verwebt er reale Schauplätze mit einer fiktiven Geschichte über den Preis des Erfolgs.
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