Die Straße ist ein öffentlicher Raum. Aufgabe der Streetfotografie ist es, diesen Raum mit seinen unendlich vielen Geschichten sichtbar zu machen. Hier spielt sich das Leben in all seinen Facetten ab: Kuriositäten wie Alltägliches, stille Momente neben dramatischen Aktionen, Liebe, Freude und Leid, Besinnliches und Heiteres. Im vorliegenden Fotobuch erzählt Klinsky Geschichten, die beim Betrachten Interpretationsspielraum für unendlich neue Geschichten zulassen. Sein Blick richtet sich jedoch nicht ausschließlich auf das Geschehen auf der Straße. Er verlängert seine Beobachtungsrichtung von außen nach innen, beispielsweise ins Museum, in die Galerie oder die Eisdiele. Auch dort ist der Raum öffentlich und somit ein prädestenierter Ort, um kleine fotografische Geschichten zu erzählen.
Klinsky ist ein in Berlin lebender Fotograf und Mediengestalter, der schon im Alter von 16 Jahren mit der Praktica FX 2 seines Vaters erste Schnappschüsse machte und fotografisch zu experimentieren begann. In seiner Gymnasialzeit entwickelte er seine Filme bereits selbst und fertigte erste Papierabzüge mit der Vergrößerungsapparatur im Badezimmer seiner Eltern, das dafür kurzerhand zur Dunkelkammer umfunktioniert wurde. Während seines Journalistikstudiums genoss er eine Zusatzausbildung zum Pressefotografen. Seine eigentliche Hinwendung zur künstlerischen Fotografie begann jedoch erst in den 1990er Jahren. Seine bevorzugten Arbeitsfelder sind die Reportagefotografie, die Streetfotografie und die inszenierte Interieurfotografie. Durch seine spätere berufliche Entwicklung zum Mediengestalter und Grafikdesigner erschließt sich Klinsky immer wieder neue Projekte, in denen er Bild, Text und Grafik spannend zu verbinden vermag.
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