Sonntage sind leise und manchmal geschehen die kleinen Wunder des Lebens genau dann. Tobi liebt diese ruhigen Tage, an denen er in seinem Zimmer spielt oder Geschichten mit seinem treuen Stofftier Timmy erfinden kann. Doch an einem ganz besonderen Sonntag wartet ein echtes Abenteuer auf ihm: ein alter Mann, der auf einer Bank im Park sitzt, mit einem grauen, wirren Bart, einem alten Mantel und einem kleinen Spatz, der ihm überall folgt. Mama bringt jeden Sonntag eine Tasche voller Essen für ihn, einen alten Mann auf der Parkbank und Tobi beginnt, neugierig zuzusehen, zu fragen und zu entdecken. Er erfährt, dass der Mann viel verloren hat, aber dennoch Momente voller Wärme und Freundlichkeit schenken kann. Durch ihre Begegnungen lernt Tobi, dass Mut, Freundschaft und Hoffnung selbst in kleinen Gesten und stillen Momenten wachsen und dass Menschen, die unser Herz berühren, auch dann weiter bei uns sind, wenn sie nicht mehr da sind. Von den ersten neugierigen Blicken über kleine Geschenke bis hin zu den bleibenden Erinnerungen erzählt diese Geschichte von der Kraft des Zuhörens, von Mut und Mitgefühl und davon, dass selbst eine alte Parkbank zu einem Ort voller Wunder und Geschichten werden kann. Ein warmherziges Buch über Freundschaft, Fürsorge und die kleinen Abenteuer, die das Leben für uns bereithält.
Gerhard Ruhs ist diplomierter Sozialbegleiter aus Wien und engagierter Wohnbetreuer in einem Haus für obdachlose und wohnungslose Menschen. Seit vielen Jahren setzt er sich mit großem persönlichen Einsatz für Menschen ein, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden und oft am Rand der Gesellschaft stehen. Seine Arbeit ist geprägt von Menschlichkeit, Respekt und einem tiefen Verständnis für individuelle Lebenswege. Die Ausbildung zum diplomierten Sozialbegleiter bildete die fachliche Grundlage seiner beruflichen Laufbahn. Sie vermittelte ihm nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch jene Haltung, die sein tägliches Handeln bestimmt: Empathie, Geduld und die Fähigkeit, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Für Gerhard Ruhs steht stets der Mensch im Mittelpunkt mit all seinen Erfahrungen, Stärken und Herausforderungen.
In seiner Tätigkeit als Wohnbetreuer begleitet er Menschen in belastenden Lebensphasen, unterstützt sie im Alltag, bietet Orientierung und schafft einen sicheren Rahmen, in dem Stabilität und neue Perspektiven wachsen können. Dabei ist ihm besonders wichtig, die Würde und Selbstbestimmung der betreuten Personen zu wahren und Hilfe als respektvolle Begleitung zu verstehen.
Auch über seine berufliche Rolle hinaus setzt sich Gerhard Ruhs für soziale Gerechtigkeit und Solidarität ein. Er ist überzeugt, dass jeder Mensch eine Chance verdient unabhängig von Herkunft, Vergangenheit oder aktueller Lebenslage. Durch sein kontinuierliches Engagement hat er nicht nur vielen Menschen Hoffnung gegeben, sondern auch sein Umfeld dazu inspiriert, Mitgefühl aktiv zu leben.
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