Ein Gedicht ist ein Samenkorn, das nur dort austreiben und der Sonne entgegenwachsen kann, wo der Boden fruchtbar ist. Und so macht es viel mehr Sinn, die idealen Leserinnen und Leser des Gedichtbandes "Tod und Auferstehung" zu beschreiben, als das Werk anzupreisen:
Unabdingbar ist, dass sie, die Leserinnen und Leser, Bildschirme hassen und, auch wenn sie sich hierzu vielleicht nicht überwinden können, am liebsten ohne Heiminternet leben würden. Sie vermissen eine Zeit, die sie nie wirklich miterlebt haben und in der sich die Langeweile und die quälende innere Leere, ohne vorschnell betäubt zu werden, für Tagträumer leichter als heute ins Rauschhafte steigern konnte. Und wenn sie an einem Vorfrühlingstag, an dem ein milder Südwind sie verliebt macht, ohne Smartphone und dafür mit einem guten Buch und mit ein wenig Proviant im Rucksack aufbrechen, wissen sie, dass das Glück sich manchmal lange versteckt, aber nie ganz stirbt.
Isaak Koppelteich arbeitet derzeit an einer autobiographisch geprägten Erzählung, die frei erfunden und vorerst nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist.
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