Falk Marten Hansons Zukunft im schwedischen Lomma ist vorbestimmt. Sein älterer Bruder Elias erhält die Schiffswerft des Vaters, Falk selbst soll die Ziegelei seines kinderlosen Onkels übernehmen. Doch bevor es soweit ist, formiert sich im Jahre 1813 erneut eine Koalition, bestehend aus Russland, Preußen, Österreich und Schweden, gegen den französischen Kaiser Napoléon Bonaparte. Als die Kampfhandlungen des Frühjahrs durch einen befristeten Waffenstillstand unterbrochen sind, stößt Falk zum Stab des schwedischen Kronprinzen Karl Johann. Falk ist in den Krieg gezogen, um Abenteuer zu erleben, findet sich dann aber auf einem langweiligen Schreiberposten wieder. Seine Lage ändert sich erst, nachdem alle Verhandlungen gescheitert sind und der Krieg gegen Napoléon wieder auf-genommen wird. Und zu seinem großen Glück wird Falk zur Truppe der Meldereiter versetzt. Auf dem langen Weg nach Paris erlebt er mit Großbeeren, Dennewitz und schließlich Leipzig seine ersten großen Schlachten und darüber hinaus so manches Abenteuer.
Ole Roelof Börgdahl wurde 1971 in Skellefteå, in der schwedischen Provinz Västerbottens län, geboren. Dort verbrachte er auch seine ersten Lebensjahre. Später wuchs er sowohl in Malmö als auch in Lübeck auf. Nach dem Studium der Ekonomi an der Lunds Universitet und der Produktionstechnik an der Universität Bremen arbeitete Ole R. Börgdahl als selbständiger Berater für Industrieunternehmen in verschiedenen Ländern Europas. Neben seinem beruflichen Engagement hat er vor mehr als zwanzig Jahren mit dem Schreiben belletristischer Literatur begonnen. Seine Genres sind vor allem umfangreich recherchierte historische Romane sowie spannende Krimis und Thriller. Das Lesen ist für Ole R. Börgdahl ein wichtiges Element des Schreibens. "Ich habe keine Lieblingsbücher, ich kann aber Bücher nennen, die mich beeindruckt haben. Hierzu gehört der Zyklus Rougon-Macquart von Émile Zola und Suite Francaise von Irène Némirovsky. Bei Zola gefällt mir die reiche Sprache, bei Suite Francaise hat mich das Schicksal von Irène Némirovsky bewegt."
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