Skip to the end of the images gallery Navigation umschalten
Skip to the beginning of the images gallery Navigation umschalten

Unterwegs - Das Leben betreffend
Haikus und Tankas
Band 2: Haikus und Tankas
ePUB
15,2 MB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783695774555
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 17.03.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Zugänglich
erhältlich als:
CHF 1.50
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
Du schreibst?
Erfüll dir deinen Traum, schreibe deine Geschichte und mach mit BoD ein Buch daraus!
Mehr InfosUnterwegs - Das Leben betreffend
Haikus und Tankas (Band 2)
Haiku - das ist die kürzeste lyrische Form, sie hat sich aus dem etwas längeren Tanka entwickelt. Entstanden sind die beiden Formen im 16. und 17. Jahrhundert in Japan. Anders als die europäischen Strophenformen, die auf dem Wechsel der Betonung beruhen, wird hier nach Silben gezählt. So folgt der Dreizeiler Haiku der Silbenfolge 5 - 7 - 5, der Fünfzeiler Tanka der Silbenfolge 5 - 7 - 5 - 7 - 7, wobei das Haiku die Kurzform des Tanka darstellt. Beide Formen spielen mit Assonanzen und Alliterationen. In der Regel handeln Haikus (und Tankas sind hier immer mitgemeint) von der Natur. Haikus gehen auf eine Situation, ein Ereignis, einen bestimmten Augenvblick zurück. Diese Momente werden in die Gegenwart gerückt, als gegenwärtig erinnert. Das Thema in diesem Band ist dem Leben, der Erfahrung von Leben gewidmet, zu dem im engeren Sinn auch das Reisen gehört, eine spezielle Form des Unterwegsseins.
Haikus basieren auf dem Konkreten, und obwohl eigentlich keine bestimmte Person spricht, ist das Subjekt doch einbezogen, gibt wieder, was der Mensch in diesem Moment empfindet. Haikus sind eine besondere Art der Welt- und Existenzerfahrung. Häufig findet sich eine Zweiteilung, der im Deutschen oft ein Bindestrich entspricht. So können Haikus durchaus auf den ersten Blick von Widerspruch geprägt sein. In Japan wurde das Haiku eine gesellschaftliche Institution, die Kunst und Religion, aber auch Unterhaltung beinhalten konnte. Ein Haiku in der westlichen Welt wird sich natürlicherweise nicht auf japanische Welterfahrung gründen, und doch führen allein Form und Motiv schon auf zumindest verwandte Wege.
Rilke spricht von Haikus als der Kunst des "kurzen Erstaunens", die den Leser, die Leserin zum Nachdenken bewegen soll. Durch die äußerste Verknappung der Form entsteht eine Verdichtung, die jeder und jede für sich auflösen muss.
Haikus und Tankas (Band 2)
Haiku - das ist die kürzeste lyrische Form, sie hat sich aus dem etwas längeren Tanka entwickelt. Entstanden sind die beiden Formen im 16. und 17. Jahrhundert in Japan. Anders als die europäischen Strophenformen, die auf dem Wechsel der Betonung beruhen, wird hier nach Silben gezählt. So folgt der Dreizeiler Haiku der Silbenfolge 5 - 7 - 5, der Fünfzeiler Tanka der Silbenfolge 5 - 7 - 5 - 7 - 7, wobei das Haiku die Kurzform des Tanka darstellt. Beide Formen spielen mit Assonanzen und Alliterationen. In der Regel handeln Haikus (und Tankas sind hier immer mitgemeint) von der Natur. Haikus gehen auf eine Situation, ein Ereignis, einen bestimmten Augenvblick zurück. Diese Momente werden in die Gegenwart gerückt, als gegenwärtig erinnert. Das Thema in diesem Band ist dem Leben, der Erfahrung von Leben gewidmet, zu dem im engeren Sinn auch das Reisen gehört, eine spezielle Form des Unterwegsseins.
Haikus basieren auf dem Konkreten, und obwohl eigentlich keine bestimmte Person spricht, ist das Subjekt doch einbezogen, gibt wieder, was der Mensch in diesem Moment empfindet. Haikus sind eine besondere Art der Welt- und Existenzerfahrung. Häufig findet sich eine Zweiteilung, der im Deutschen oft ein Bindestrich entspricht. So können Haikus durchaus auf den ersten Blick von Widerspruch geprägt sein. In Japan wurde das Haiku eine gesellschaftliche Institution, die Kunst und Religion, aber auch Unterhaltung beinhalten konnte. Ein Haiku in der westlichen Welt wird sich natürlicherweise nicht auf japanische Welterfahrung gründen, und doch führen allein Form und Motiv schon auf zumindest verwandte Wege.
Rilke spricht von Haikus als der Kunst des "kurzen Erstaunens", die den Leser, die Leserin zum Nachdenken bewegen soll. Durch die äußerste Verknappung der Form entsteht eine Verdichtung, die jeder und jede für sich auflösen muss.
Eigene Bewertung schreiben






Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.