Dieser kleine Band enthält verschiedene grausame Parabeln - Achtung nicht für Kinder unter 67 Jahren geeignet!!! -, die in Sprache und Inhalt an eine Mischung aus den Parabeln Brechts und Kafkas erinnern. Man fühlt sich bei den Geschichten - ob es sich nun um eine nicht weichende Wand, einen zugeschütteten Brunnen, stehen gebliebene oder schmelzende Uhren oder um gestutzte Pflanzen handelt - in ihrem Surrealismus fast in ein Dalíbild versetzt, nur dass man sich bei "Von berstenden Hirnen und schwarzen Gewändern" immer dem Schrecken des Seins bewusst wird. Hier wird die Parabel als eigene Gattung reanimiert.
Der Autor, geboren 1990, studiert in Erlangen-Nürnberg Politkwissenschaft und Geschichte. Bisher hat er einige wissenschaftliche, journalistische und literarische Veröffentlichungen. ″Von berstenden Hirnen und schwarzen Gewändern″ ist seine erste eigene Buchveröffentlichung.
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