Was trägt ein Wirken wirklich - der Vollzug, das Zeichen oder die Probe? Und woran erkennt man, ob eine Arbeit noch in Ordnung steht, oder schon in Rest, Drift und unbemerkte Gefahr übergeht? Mit "Von den drei Wirkarten runischer Magie und der Stufenlehre der Runenarbeit - Unter besonderer Berücksichtigung sexualmagischen Vorgehens" legt das Runenhaus ein geschlossenes Werk vor, das die runische Kunst in ihrer ganzen Strenge ordnet: Ritualmagie als Ordnungshandlung, Runenmagie als Zeichenbindung und Werkstattmagie als technische Anwendung. Keine dieser Wirkarten gilt als höher oder niedriger; sie folgen verschiedenen Logiken des Wirkens und werden entlang von Wirkprinzip, Träger, Zeitstruktur, Verantwortung und Fehlertypik sauber voneinander geschieden. Wo Mischformen auftreten, weist das Buch klare Grenzregeln aus - damit Vermischung nicht zur Unordnung werde, sondern zur gesicherten Überformung. Im zweiten Teil entfaltet das Werk die Stufenlehre der Runenarbeit: von Ansatz und Setzung über Aktivierung, Wachen und Nachprüfung bis hin zu Rücknahme, Lösung und Schließen. Es zeigt, warum sichere Magie nicht in Mehrkraft besteht, sondern in Maß, Lesbarkeit und Verantwortung - und wie jede Stufe der Arbeit ihre eigenen Zeichen, Prüfungen und Pflichten hat. Angepasst an den spät-frühneuzeitlichen Ton der Lehrrollen - sachlich, kontemplativ und doch von mythischem Ernst - ist dieses Buch nicht nur ein Lehrtext, sondern ein Werkzeug: für Kundige, die ihr Urteil schärfen wollen; für Setzende, die Ordnung über Eifer stellen; und für alle, die begreifen, dass wahre Stärke im runischen Wirken darin liegt, dass ein Zeichen nicht nur wirkt, sondern getragen, geprüft, gelöst und verantwortet werden kann. Ein Buch für jene, die nicht nach Rezepten suchen - sondern nach einer Ordnung, die bleibt.
Geboren wurde Rewa Kasor im Jahre 1958 in einem kleinen vorpommerschen Fischerdorf. Heute lebt und arbeitet er in der schönen Hansestadt Hamburg. Von seinem Lehrer Higuran Warja wurde er in die Welt der Runen eingeführt. Gebannt folgte er seinen Erzählungen und lernte das Wesen und die Wirkung der Runen kennen. Higuran Warja lehrte ihn uralte Rituale und Zauber, zeigte ihm die Herstellung von Amuletten und Talismanen. Praktische Arbeit gefiel ihm ebenso wie die Meditationen und vor allem die schamanischen Reisen mit Fylgien, Walküren und anderen Wesen in ganz unterschiedlichen Welten. Seit einigen Jahren schreibt er Sachbücher über die Arbeit mit Runen und Fantasy-Geschichten, von denen viele durch seine schamanischen Reisen inspiriert wurden. Ab und an macht er auch einen Ausflug in den Bereich der Poesie.
Litha Menan
Als Ergotherapeutin arbeitete Litha Menan viele Jahre mit Menschen in sensiblen Lebensphasen. Dabei zeigte sich früh ihre Empathie, ihr feines Gespür für natürliche Rhythmen und ihr Bedürfnis, Menschen ganzheitlich zu begleiten. In den vergangenen zehn Jahren an der Seite des runischen Schamanen Rewa Kasor öffnete sich ihr Zugang zu den Runen und dem energetischen Wirken mit den Händen. Was lange intuitiv verborgen lag, konnte sich hier klären, vertiefen und in eine alte, zugleich lebendige Heilkunde eingebettet werden. Heute hilft sie Menschen, sich wieder mit der Natur zu verbinden, ihre eigene Magie zu entdecken und ihre persönliche Wirkkraft zu entfalten. Durch die tiefe Verbundenheit mit ihrem Mann schöpft sie aus einem gemeinsamen Feld, in dem seine verwurzelte, ordnende Kraft trägt und schützt und ihr ganzes Einlassen ermöglicht. In ihrer Arbeit vereinen sich therapeutische Erfahrung, gelebte Mutterschaft und die Liebe zu den alten Weisen. Schulmedizin und überliefertes Heilwissen begegnen sich hier als zwei Seiten eines lebendigen Ganzen.
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