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Waldmehrung für Klimaschutz
Abschlussbericht des Forschungsvorhabens 'KlimaWald Los 2 Biodiversitätsfördernde Waldmehrung'
Band 16: Wald in Raum und Öffentlichkeit
ePUB
8,2 MB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783695148592
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 24.10.2025
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Eingeschränkt zugänglich
erhältlich als:
CHF 28.00
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
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Mehr InfosDie natürlichen Kohlenstoffsenken sind aktuell die einzig wirksamen Möglichkeiten, um der Atmosphäre Kohlenstoff zu entziehen. Diese Klimaschutzleistung ist daher für die Erreichung des Ziels der Klimaneutralität unverzichtbar. Dazu ist sowohl die Sicherung als auch die Steigerung der Senkenleistungen des Landnutzungs-, Landnutzungsänderungs- und Forstsektors (LULUCF) erforderlich. Angesichts einer Vielzahl von begrenzenden Faktoren in der bestehenden Landnutzung ist auch die Mehrung der Waldfläche dazu eine entscheidende Komponente. Die Neuanlage von Wald ermöglicht darüber hinaus zahlreiche Co-Benefits für andere Gemeinwohlleistungen.
Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz untersuchte eine interdisziplinäre Forschungsgruppe Möglichkeiten, Hemmnisse und Fördermöglichkeiten für eine Waldmehrung, die dem Klimaschutz und der Förderung der Biodiversität dient. Dazu wurde der rechtliche, ökonomische und ökologische Rahmen und die Einstellung von Praktikern zur Waldmehrung analysiert.
Die im Rahmen des Vorhabens durchgeführten rechtswissenschaftlichen, ökonomischen, ökologischen und ökosystemmodellierenden Untersuchungen konnten Wege zur Lösung der Waldmehrungsproblematik aufzeigen und Potentiale beziffern. Die juristische Untersuchung zeigt Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Genehmigungsvorbehalts der Erstaufforstungsgenehmigung auf. Die ökonomische Untersuchung identifiziert Rahmenwerte, um Landnutzern attraktive Anreize für die Entwicklung von Wald auf Offenland zu bieten. Auch die Klimaschutzwirkungen verschiedener Waldmehrungsmöglichkeiten wurden modelliert.
Im Ergebnis dieser Teiluntersuchungen wird die Möglichkeit einer Neuwaldbildung beschrieben, die auch ohne waldrechtliche Genehmigung v.a. unter Rückgriff auf gestützte natürliche Prozesse biodiversitätsreiche Neuwälder ermöglicht. Die Untersuchung schließt mit dem Vorschlag einer konkreten Förderrichtlinie für potentielle Fördermittelgeber ab, die europa- und bundesrechtlichen, insb. beihilferechtlichen Ansprüchen genügt.
Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz untersuchte eine interdisziplinäre Forschungsgruppe Möglichkeiten, Hemmnisse und Fördermöglichkeiten für eine Waldmehrung, die dem Klimaschutz und der Förderung der Biodiversität dient. Dazu wurde der rechtliche, ökonomische und ökologische Rahmen und die Einstellung von Praktikern zur Waldmehrung analysiert.
Die im Rahmen des Vorhabens durchgeführten rechtswissenschaftlichen, ökonomischen, ökologischen und ökosystemmodellierenden Untersuchungen konnten Wege zur Lösung der Waldmehrungsproblematik aufzeigen und Potentiale beziffern. Die juristische Untersuchung zeigt Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Genehmigungsvorbehalts der Erstaufforstungsgenehmigung auf. Die ökonomische Untersuchung identifiziert Rahmenwerte, um Landnutzern attraktive Anreize für die Entwicklung von Wald auf Offenland zu bieten. Auch die Klimaschutzwirkungen verschiedener Waldmehrungsmöglichkeiten wurden modelliert.
Im Ergebnis dieser Teiluntersuchungen wird die Möglichkeit einer Neuwaldbildung beschrieben, die auch ohne waldrechtliche Genehmigung v.a. unter Rückgriff auf gestützte natürliche Prozesse biodiversitätsreiche Neuwälder ermöglicht. Die Untersuchung schließt mit dem Vorschlag einer konkreten Förderrichtlinie für potentielle Fördermittelgeber ab, die europa- und bundesrechtlichen, insb. beihilferechtlichen Ansprüchen genügt.
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