Die 42 Haiku spannen einen Lebensbogen vom Licht des Anfangs bis zum Ende. Sie zeigen, wie vielfältig Haiku trotz ihrer Kürze sein können. Ein einzelnes Detail genügt, um eine ganze Szene entstehen zu lassen. Haiku sprechen durch starke Bilder, stille Atmosphäre und einen offenen Bedeutungsraum. Sie ermöglichen eine unmittelbare emotionale Erfahrung. Wie die Führung in einer Pinakothek erweitern die Interpretationen den Horizont, ohne den Zauber zu zerstören.
Elena Abendroth (Jahrgang 1954) studierte Sozialpädagogik, Philosophie und Psychologie. Viele Jahre war sie in der psychologischen Beratung sowie als Sachverständige tätig. Aus ihrem Philosophiestudium erwuchs eine Leidenschaft für Erkenntnistheorie und Wissenschaft. Schon als Jugendliche schrieb sie Gedichte. Heute widmet sie sich erneut der Lyrik. In ihren Texten sucht sie bewusst nicht mehr die Eindeutigkeit der Wissenschaft, sondern die mehrdeutige, ambivalente Wahrheit der Kunst. Elena Abendroth veröffentlichte bereits mehrere Bücher sowie Beiträge in Zeitschriften und Anthologien (www.samatha.eu) .
Georg Seibt, geboren 1954 in Deutschland, ist Soziologe (Dipl.-Soz., LMU München) mit einem ungewöhnlich vielseitigen Lebensweg. Nach mehr als zwei Jahrzehnten als leitender IT-Manager und Softwareentwickler bei namhaften Unternehmen - darunter Software AG und ADIG - wandte er sich ab 2006 für zwölf Jahre der humanitären Entwicklungsarbeit in Westafrika zu, wo er in Senegal, Kamerun, Burkina Faso und der Demokratischen Republik Kongo Projekte leitete. Seit seiner Rückkehr beschäftigt er sich als unabhängiger Forscher und Berater intensiv mit den gesellschaftlichen und ethischen Dimensionen künstlicher Intelligenz. Georg Seibt lebt am Tegernsee und ist leidenschaftlicher Bergsteiger und Kletterer.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.