Zwischen Küchentisch und Sehnsucht, zwischen dem ersten Kaffee und dem letzten Satz des Tages liegen diese Gedichte. Sie handeln von dem, was uns berührt, wenn wir nicht aufpassen und erst recht, wenn wir es tun. Von Händen, die nach etwas greifen, das keinen Namen braucht. Von Morgen, die sich anfühlen wie Versprechen, und Abenden, die nichts beweisen müssen. Frank schreibt über die Liebe, ohne sie zu beschwören, und über den Alltag, ohne ihn klein zu machen. Seine Gedichte finden das Große im Beiläufigen: im Geräusch eines Schlüssels in der Tür, im Schweigen zwischen zwei Menschen, die sich kennen, in der Art, wie das Licht auf eine Tischdecke fällt, wenn sonst niemand hinsieht. Was bleibt, wenn ich dich meine, das ist keine Frage, die beantwortet werden will. Es ist eine Einladung, genauer hinzusehen. Auf das, was da ist. Auf das, was gemeint ist. Auf das, was bleibt.
Frank Kralemann lebt in der Nähe des Teutoburger Waldes. Frank Kralemann hat schon einige Gedichtbände veröffentlicht. Herzkarate war sein letzter Gedichtband. Er ist Vater und Großvater .
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