Was wurde aus Vineta?

Was wurde aus Vineta?

Eine Megastadt verschwindet. Auf neuen Spuren zu einer versunkenen Stadt

Volker Kartheus

Science Fiction & Fantasy

Hardcover

60 Seiten

ISBN-13: 9783695140466

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 13.04.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Lost City Versunkene Stadt, Mythos Legende Sage Folklore oder Wirklichkeit, Spurensuche Auf den Spuren der versunkenen Stadt Vineta, Warum Vineta verschwand und was davon bleibt, vom Meer verschlungene Stadt Ostsee

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Vineta.

Vor rund 900 Jahren soll sie existiert haben - eine sagenhafte Mega-Stadt, reich, stolz, mächtig und plötzlich verschwunden. Nicht zerstört, nicht verlassen, sondern ausgelöscht. Die Sage erzählt, dass göttlicher Zorn die Stadt vom Meer verschlingen ließ.
Doch wenn alles nur ein Märchen wäre - warum lässt Vineta uns bis heute nicht los?
Dieses Buch begibt sich auf eine faszinierende Spurensuche zwischen Sage, Geschichte und menschlicher Sehnsucht. Chroniken, Lieder, Märchen und Mythen weisen den Weg, archäologische Theorien werfen neue Fragen auf. Schritt für Schritt nähert sich die Suche dem Kern der Legende und der Erkenntnis, dass eine verblüffende Wahrheit in ihr steckt. Eine Wahrheit, die mit dem Zingst verbunden ist.
Eine Reise zu einer Stadt, die im Meer verschwand, aber nie aus dem Gedächtnis der Menschen ...⁠
Volker Kartheus

Volker Kartheus

Während des Krieges wurde ich zwar in Posen geboren. Aber das war reiner Zufall. Irgendwie komme ich mit meiner Familie seit Generationen von der Insel Rügen.
Nachdem sich meine Eltern im Krieg ins heimatliche Rügen zurückgezogen hatten, beschlossen sie - bei ihrem Drang nach Westen -, mich nicht auf der Insel zurückzulassen. Sie verschleppten mich 1948 - ohne mich kleinen Wurm zu fragen - in den Westen.
Nun ja! Ich habe mich hier eingelebt.
Nach der Schule in Düsseldorf machte ich widerwillig eine Banklehre.
Danach wollte ich richtig loslegen und mir tiefe Gedanke über die Welt
machen. Ich dachte, das gehe als Mathematiker am besten, und studierte
in Bonn. Und weil ich noch richtig hoch hinauswollte, suchte ich mir für
meine Promotion die romantische Stadt Heidelberg aus.
Weil mich aber trotz meines Doktortitels keiner richtig ernst nahm, versuchte
ich - als Insulaner - auf der Insel Helgoland mein Glück. Ich wollte
dem Guten zum Erfolg verhelfen, die Welt retten und der Meeresbiologie mit meiner Mathematik auf die Sprünge helfen. Leider war den Meeresbiologen
die Mathematik ziemlich fremd und sie kümmerten sich lieber um die kleinen und großen Quallen in ihren Wasserbecken. Wieder wurde
ich nicht ernst genommen.

Als Nächstes beglückte ich die Privatwirtschaft. Das war wiederum zu
langweilig.
Dann kam der große Augenblick, wo ich - nach der Wende - auf die Insel
Rügen zurückkonnte. Dort wurde es spannend. Versuch der Gründung
einer privaten Fernuniversität für berufstätige Menschen, die sich neben
ihrem Beruf weiterbilden wollten. Passte gut in die Bildungslandschaft.
Ich hatte einen erfahrenen Investor und glaubte, die Zeit sei reif für etwas
Großes. Aber das Projekt platzte am Widerstand der bestehenden staatlichen
Universitäten und am fehlenden Einsatz der Politik, die sich gegen die Unis nicht traute.
Erfreulich an der Sache war, dass ich dadurch mit dem Philosophen Karl
Popper in Kontakt kam. Für die Universitätsgründung wollte er bei Kohl
Unterstützung einholen. Sein Tod kam leider dazwischen. Danach Umzug
nach Flensburg/Glücksburg, wo ich an einem geheimen Ort unter anderem
die Suche nach Vineta/Jomsburg aufschrieb.

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