Nora glaubt, einem Mann begegnet zu sein, der ihr eine Welt öffnet, die bisher unerreichbar schien. Richard ist aufmerksam, souverän und großzügig. Er führt sie in exklusive Hotels, in den Tower, ins Casino und in ein abgelegenes Berg-Chalet. Vor allem aber gibt er ihr etwas, wonach sie sich gesehnt hat: das Gefühl, gesehen zu werden. Begehrt zu werden. Einzigartig zu sein.
Was als faszinierende Begegnung beginnt, entwickelt sich zu einer Beziehung, in der sich Nähe, Luxus, Abhängigkeit und Macht immer schwerer voneinander trennen lassen.
Nora liebt Richard. Und gerade deshalb verschiebt sie ihre eigenen Grenzen immer weiter.
Erst als eine zweite Frau in Richards Welt tritt, beginnt Nora zu erkennen, dass vieles von dem, was sie für einzigartig hielt, einem Muster folgt. Gesten wiederholen sich. Worte verlieren ihre Ausschließlichkeit. Und ausgerechnet die Begegnung mit jener Frau, die Nora am meisten hätte fürchten müssen, zwingt sie dazu, Richards Geschichte und ihre eigene neu zu betrachten.
Weine nicht, Nora ist ein psychologischer Roman über Liebe und Verführung, über emotionale Abhängigkeit, Macht und die schmerzhafte Erkenntnis, dass das Gefühl, für einen Menschen etwas Besonderes zu sein, nicht immer bedeutet, es auch zu sein.
Eine Geschichte über zwei Frauen, die auf unterschiedlichen Seiten derselben Beziehung stehen und am Ende mehr miteinander verbindet, als sie jemals für möglich gehalten hätten.
Alexander Macke lebt in der Schweiz und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, was Menschen verbindet, was sie voneinander entfernt und wie unterschiedlich Nähe wahrgenommen werden kann.
Beruflich ist er in der Welt der Zahlen und der Informationstechnologie zu Hause. Daneben widmet er sich dem Schreiben, den Medien und eigenen Buchprojekten.
In seinen Romanen interessieren ihn weniger die einfachen Antworten als die leisen Veränderungen zwischen Menschen: Sehnsucht, Vertrauen, Abhängigkeit, Verletzlichkeit und jene Momente, in denen Gewissheiten plötzlich ihre Bedeutung verlieren.
Mit "Weine nicht, Nora" erzählt Alexander Macke eine Geschichte über Liebe, Verführung und emotionale Abhängigkeit. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Frage nach Schuld, sondern danach, warum Menschen bleiben, hoffen und lieben, obwohl sie längst spüren, dass etwas nicht stimmt.
Seine Bücher und Medienprojekte veröffentlicht er unter "Alexander Macke - Bücher & Medien".
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.