"Gedankenspiele" nennt der Autor seine Satiren mit Herz. Die "Nebenfrau" bedient sich als langjährige Chefsekretärin vom Privatkonto des CEO, um ihren für angemessen gehalten Lebensstil zu finanzieren. Ein Hochseilartist, der "alles gibt", befriedigt die Sensationslust des Publikums in letzter Konsequenz. Der Lebensmittelkaufmann, bei dem "alles fällt", erhöht in seinem Stubenladen nicht die Preise, sondern verringert die Mengen, um die Inflation zu bekämpfen. Ein erfolgreicher Börsenanleger wird von seiner systemkritischen Frau gezwungen, "über seinen Schatten zu springen" und seine Gewinne mit den Verlierern zu teilen. Ein Handelsmanager und Autor übt "Verrat", weil er seinen potenziellen Verleger nicht vor den Folgen eines Ladendiebstahls schützen will. Der "Feuerwerkverein" verfolgt das Ziel, die privaten Kleinfeuerwerke zu Silvester durch ein kommunales Großfeuerwerk zu ersetzen. Ein friedfertiger Mensch, Opfer eines Raubüberfalls, wird zum Hasser. Ein Opernzuschauer rettet mit der "Träne des Komparsen" eine Opernaufführung. Im "venezianischen Trinkgeld" findet ein wegen Bestechung angeklagter Unternehmer die Macht des gekauften Lächelns. Das "Mädchen mit dem Geigenkasten" begegnet ihrem künftigen Bankchef beim Betteln. Fünf weitere Erzählungen bieten spezielle Pointen. In einem "Nachbericht" beleuchtet der Autor die seit Jahrzehnten gespielte Rolle seines fiktiven Erzählers Pitt, seines "literarischen Avartars".
Armin Peter, geboren 1939 in Hannover, in Hamburg lebend, beruflich ein ehemaliger Handelsmanager, hat in einigen Jahrzehnten unter dem Namen Pitt und seinem bürgerlichen Namen Romane, Essays, Erzählungen und Lesedramen veröffentlicht, zuletzt "Lob des Autodidakten" (2024) und "Die Kant Apps" (2025). Eine Übersicht bietet die Webseite der Agentur am Aspersort und der Wikipedia-Artikel.
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