Gedichte, gegliedert in sechs Kapitel, führen durch Räume des Übergangs. Sie bewegen sich zwischen Städten und Körpern, Beziehungen, Bewegung und Stillstand. Die Texte folgen Wegen durch Hinterhöfe, Bahnhöfe, Zimmer und Landschaften und bleiben bei Momenten, in denen sich etwas verschiebt, leise, oft unmerklich, aber nachhaltig.
In reduzierter, präziser Sprache entstehen Bilder, die nicht erklären wollen, sondern wirken. Sie beobachten genau, halten inne und lassen dem Ungesagten Raum. Ohne Pathos und ohne Trost nähern sich diese Gedichte dem Leben in seinen Brüchen und Übergängen.
Ein Band von großer Genauigkeit und stiller Konsequenz, für Leserinnen und Leser, die zeitgenössische Lyrik schätzen, die nachhallt, statt zu behaupten.
Leonard Kuhnen, geboren 1981, lebt und arbeitet als freier Autor, Musiker, Schauspieler und Sprecher in Köln. Er veröffentlicht seit vielen Jahren Gedichte und Kurzprosa in Literaturmagazinen, Zines und Online-Publikationen, unter anderem bei 1000Zeichen, Absolut Zine, Poets of the New World, dem Kollektiv Aviole sowie im Rahmen von Projekten wie Der Literaturautomat. Seine Texte erschienen zudem in thematischen Zusammenhängen wie #antikriegslyrik und #lockdownlyrik.
In seiner literarischen Arbeit beschäftigt sich Kuhnen mit Erinnerung und Herkunft, mit Körper, Stadt und Verlust, mit Nähe, Begehren und den leisen Verschiebungen des Alltags. Seine Sprache ist reduziert, bildstark und präzise, getragen von einer genauen Beobachtung und einem hohen Vertrauen in das Ungesagte. Beeinflusst ist sein Schreiben von amerikanischer Lyrik und Kurzprosa ebenso wie von zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur.
Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit ist Kuhnen in musikalischen und interdisziplinären Projekten aktiv und tritt regelmäßig bei Lesungen und Literaturveranstaltungen auf.
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