Dieses Buch vereint über vierzig Jagd- und Lebensgeschichten eines Försters, der sein Leben dem Wald und der Weidgerechtigkeit gewidmet hat. Aufgewachsen und tätig in der DDR, später im vereinten Deutschland, blickt der Autor zurück auf Jahrzehnte voller Erlebnisse, Begegnungen und stiller Erfahrungen im Revier. Die Geschichten erzählen von Jagd und Verantwortung, von Hunden und Menschen, von Erfolgen und Zweifeln, immer getragen von Respekt vor der Natur und dem Wild. Ergänzt werden die Erinnerungen durch einzelne Kapitel aus der Perspektive der Tochter, die den Blick auf den Vater, sein Leben und den Wald erweitert und vertieft. Wilde Pfade, geteilte Wege ist kein Lehrbuch und kein Jagdratgeber. Es ist ein persönliches Zeitdokument, ein Lebenswerk und eine Einladung, den Wald nicht nur als Ort der Jagd, sondern als Raum der Haltung, der Erinnerung und des Weitergebens zu verstehen.
Dietrich Krill wurde am 13. Juli 1940 in Reumtengrün im Vogtland geboren. Nach einer forstlichen Ausbildung und dem Studium der Forstwirtschaft widmete er sein Berufsleben dem Wald und der Jagd. Über Jahrzehnte war er als Förster und Jäger in der DDR tätig, später auch im vereinten Deutschland. Die Jagd verstand er stets als verantwortungsvolles Handwerk, geprägt von Weidgerechtigkeit, Respekt vor dem Wild und einer tiefen Verbundenheit mit der Natur. Die in diesem Buch erzählten Geschichten beruhen auf persönlichen Erlebnissen und Erinnerungen aus seinem langen Jägerleben. Andrea Krill ist seine Tochter. Sie hat die Erinnerungen ihres Vaters gesammelt, geordnet und in literarischer Form bewahrt. Ergänzend bringt sie in einzelnen Kapiteln ihre eigene Perspektive ein. Als Tochter, Beobachterin und Mitgehende. Gemeinsam ist so ein Buch entstanden, das Lebensgeschichte, Zeitdokument und familiäre Verbundenheit miteinander verbindet.
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