Schlagworte: Mensch und Affe, Vernunft und Bewusstsein, Affen wählen die Stärksten zum Anführer, Der Individualismus und die Beliebigkeit, Zeitbombe Internet
Lange glaubten Philosophen und Wissenschafler, die Vernunft ziehe die Grenze zwischen uns und den Tieren. Die Menschheit musste nach dem Zqweiten Weltkrieg mehr als 100 bewaffnete Konflikte ertragen. In diesen Kriegen wurden mehr als 20 Millionen Menschen, davon rund 90 % unschuldige Zivilisten getötet. Es ging dabei nie um die Durchsetzung demokratischer Werte, immer nur um wirtschaftliche und strategische Interessen. Andere sehen im Bewusstsein des Menschen den entscheidenden Unterschied. Das Gehirn aber ist nicht in der Lage, die zu vielen sensorischen Informationen auf einmal zu verarbeiten. Stattdessen setzt es verschiedene Mechanismen ein, um die empfangenen Informtionen zu filtern und einen kleinen Teil davon für die weitere Verarbeitung durch das Bewusstsein auszuwählen. Darum findet ein Großteil der Verarbeitung, geschätzt 95 %, im Unterbewusstsein statt, also unterhalb der Ebene unseres Bewusstseins. Der Politik- und Medienwissenschaftler Klaus-Dieter Müller stellt die von Menschen angeschobenen Entwicklungen den erstaunlichen Verhaltensweisen der Affen gegenüber und kommt zu dem Schluss, der Mensch ist das grausamste Tier. Was aber müssen wir tun, um dem Verfall der Menschen entgegenzuwirken?
Dr. Klaus-DIeter Müller, 1951 in Holstein geboren, Abitur, Studium der Rechts- und Politischen Wissenschaften, Diplom-Politologe, Dr. phil. an der Universität Hamburg, 1996-2005 Abgeordneter des Schlewig-Holsteinischen Landtags, 2004-2019 Professor für Medienpolitik und Entrepreneurship an der Filmuniversität Babelsberg in Potsdam, Medienunternehmer, Coach und Senior Consultant, Autor, Maler und Lyriker. Müller hat zwei Töchter, zwei Enkelkinder, einen Urenkel, lebt und arbeitet in Berlin.
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