Das "Jahrbuch für Lebensphilosophie" ist ein freiheitlich-demokratisches Forum für Denkerinnen und Denker, die dem offenen lebensphilosophischen Diskurs nahestehen. Das Thema des elften Jahrbuchs lautet: "Leben, lieben, aufbegehren - Revolution der Herzen". Dieses Jahrbuch ist die Fortsetzung des zehnten Jahrbuches. Vorangestellt sind ein- und weiterführende Texte von Helmut Fahrenbach, Robert J. Kozljanic, Carola Meier-Seethaler und Martina C. Meier.
Das elfte Jahrbuch ist (wie bereits das zehnte) ein Lesebuch der besonderen Art: Band 2 mit Texten zur sozialistischen, pazifistischen und anarchistischen Lebensphilosophie. Mit vergangenen und oft auch vergessenen Texten, die zu authentisch und kämpferisch, zu menschlich und menschlich-schön sind, um ganz in der Versenkung zu verschwinden. In diesen Texten leuchtet eine Morgenröte auf. Es ist die Morgenröte eines menschen- und naturgerechteren Lebens, einer selbstbestimmteren sozialhumanistischen Menschwerdung. Aller Parteipolitik und allem Blockdenken zuvor geht es um einen undogmatischen Sozialismus mit Herz und Kopf und Hand. Im Zentrum stehen dabei die Fragen nach einer "Revolution der Herzen" und einer "Lebens-Liebes-Kunst".
Zu Wort kommen: Christoph Martin Wieland, Ludwig Feuerbach, Kurt Eisner, Mahatma K. Gandhi, Emma Goldman, Helene Stöcker, Alfred Adler, Gustav Landauer, Rosa Luxemburg, Margarete Susman, Theodor Lessing, Jack London, Erich Mühsam, Grete Meisel-Heß, Ret Marut (B. Traven), Panait Istrati, Alice Rühle-Gerstel.
Den Abschluss bildet - statt eines Nachwortes - ein zum Frieden ermutigender Vortrag von R. J. Kozljanic: "Polaritäten aushalten - Polarisationen unterlaufen. Oder über die Lebenskunst des dramatisch-freiheitlichen Dialogs." Da der Vortrag zu einer lehrreichen Kontroverse führte, wurde diese ebenso dokumentiert.
Prof. Dr. Robert Josef Kozljanic, studierte Philosophie, Psychologie, Ethnologie, Germanistik. Dozent, Kursleiter, Autor und Verleger. Herausgeber der Reihe "Jahrbuch für Lebensphilosophie". Freier Mitarbeiter des Pädagogischen Instituts der Stadt München. Seit 2025 Professor für Soziale Arbeit an der IU Internationale Hochschule, Campus Nürnberg. Veröffentlichungen (u. a.): "Kunst und Mythos" (Oldenburg 2001). "Ernesto Grassi - Leben und Denken" (München 2003). "Lebensphilosophie - Eine Einführung" (Stuttgart 2004). "Der Geist eines Ortes - Kulturgeschichte und Phänomenologie des Genius Loci", 2 Bände (München 2004). "Freundschaft mit der Natur - Naturphilosophische Praxis und Tiefenökologie" (Klein Jasedow 2008). "100 Jahre radikale Zivilisationskritik und solidarische Lebensdemokratie" (in: Theodor Lessing / Robert Josef Kozljanic: Untergang der Erde am Geist der Machteliten. München 2014). "Schlegel und die Lebensphilosophie des 21. Jahrhunderts" (in: Friedrich Schlegel / Robert Josef Kozljanic: Philosophie des Lebens - Eine Manifestation. München 2018). "Auf der Suche nach der verlorenen Lebendigkeit. Natur, Herrschaft, Herzsinn" (Ein Briefdialog zwischen Rudolf Gaßenhuber und Robert J. Kozljanic. Augsburg 2019). "Philanthropie als Maske der Macht. Corona, Gates und das Geschäft mit der Angst. Ein Handbuch zur Enttarnung antidemokratischer Netzwerke" (München 2022). "Lebens-Liebes-Kunst - Eine geschlechter-solidarische Philosophie der Zukunft" (in: Helene Stöcker / Robert Josef Kozljanic: Lebens-Liebes-Kunst und die Befreiung der Geschlechter. München 2024).
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