Eva-Maria Gerstkamp beschreibt ihre Kindheit im Wiederaufbau der 50er-Jahre in einem Zechenort des Ruhrgebietes. Aufgewachsen in der Nachbarschaft von rauchenden Schloten, Foerdertuermen und Stahlgiganten, lebte sie in staendiger Angst vor dem Signalhorn der Zeche, das als Tuten des Todes Ungluecke unter Tage ankuendigte. In der Naehstube ihrer Mutter in der Werksfuersorge findet Eva-Maria, inmitten von Stoffen und umgeben von einem parkaehnlichen Garten, Ruhe und Kreativitaet. Getragen wird sie durch familiaere Geborgenheit und den starken Zusammenhalt in ihrem Dorf. Diese soziale Sicherheit und der Schwung der allgemeinen Aufbruchstimmung der Nachkriegszeit formen ihren Charakter. Die Reibung zwischen Schwerindustrie und dem menschlichen Miteinander wird zur Quelle ihrer Kraft, verwandelt sich in Elan und eine lebenslange Resilienz.
Eva-Maria Gerstkamp, geb. Kasprzak, aufgewachsen in Dortmund-Huckarde, war Lehrerin fuer Biologie und Chemie bevor sie Schulleiterin an der Realschule St. Augustin-Menden wurde. Sie hat zwei Kinder und drei Enkel. Mit ihrem Mann, Dr. Meinolf Gerstkamp, lebt sie als freie Schriftstellerin in Unkel. Als Schulbuchautorin im Fach Biologie begonnen, hat sie eine Realschule geleitet, Vortraege gehalten, für Magazine geschrieben, war als Moderatorin in der Lehrerfortbildung taetig und hat Stadtfuehrungen gemacht. Durch Anleitung im kreativen Schreiben hat sie ihre Leidenschaft für kurze Geschichten entdeckt, die bei vielen Lesungen, Radiosendungen und in Anthologien veröffentlicht worden sind. Sie war Schuelerin der Krimischriftsteller Gabriele Keiser und Dieter Aurass und hat sich im Rahmen eines Gemeinschaftsbuches mit der Krimigeschichte Friedhof der Namenlosen am Buch Lesekonfekt beteiligt. Ihr Postkartenkrimibuch Rache der Kormorane ist ein kriminalistisch-literarischer Spaziergang durch ihre Heimatstadt Unkel. Neben Bridge und Schwimmen, liebt sie den Aufenthalt in der Natur.
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