Zehn Tage, die die Welt erschütterten
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Zehn Tage, die die Welt erschütterten

Mit einem Vorwort von Egon Erwin Kisch

John Reed , Egon Erwin Kisch (Hrsg.)

Romane & Erzählungen

Hardcover

392 Seiten

ISBN-13: 9783966625593

Verlag: Boer

Erscheinungsdatum: 09.03.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Klassiker der sozialisten Literatur, Russische Revolution, Politische Verhältnisse, Innenansicht eines Journalisten, Politische Ansichten

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Die New York Times wählte das Buch 1999 auf Platz 7 der hundert bedeutendsten journalistischen Werke.

»Schon rein als Reporterleistung genommen ist John Reeds Arbeit bewundernswert: mitten in einer Woche, die seinen Kollegen als Episode der russischen Parteikämpfe, bestenfalls als wichtige Episode des an wichtigen Episoden überreichen Weltkrieges erscheint, weiß er, daß es die Tage sind, die die Welt erschüttern. John Reed, der Journalist, ist sich bewußt, diesmal vor dem Weltgericht Zeugnis ablegen zu müssen. So dokumentiert er jede Phase des Kampfes, sammelt Resolutionen, druckt Reden im Wortlaut ab, stellt Beschlüsse fest, nennt russische Namen, beschreibt Deputierte des Kongresses, gibt an, mit wieviel Stimmen Mehrheit irgendein Geschäftsordnungsantrag abgelehnt wird, all das, was einem anderen Journalisten langweilig oder überflüssig erschienen wäre, ihm aber, John Reed, ungeheuer wichtig ist, da er nicht zweifelt, daß es keineswegs bloß darum geht, wer in diesen Oktobertagen Sieger bleiben wird, sondern um die Entscheidung auf Jahrhunderte hinaus. Und hatten auch diese zehn Tage keine Entscheidung gebracht, die Tatsache, daß ein leidenschaftlicher Chronist in ihnen ihre Ewigkeitswirkung erblickte, mußte alle seine sachlichen Details, seine Notate von russischen Personen, Versammlungsentschließungen, Stimmenverhältnissen, Proklamationen, Örtlichkeiten vor jedem Stäubchen Langeweile bewahren, mußte das Interesse an allen Figuren wecken, ihnen den Glanz von Mitkämpfern leihen, und den Berichten den Wert sichern, klassischer Journalismus zu sein.« [Egon Erwin Kisch im Vorwort]
John Reed

John Reed

John Reed (1887-1920), amerikanischer Journalist, arbeitete nach dem Abschluss seines Studiums in den Fächern Soziologie und Wirtschaftswissenschaften in Harvard (1910) ab 1913 bei Max Eastmans Zeitschrift »The Masses«. Er berichtete vom Streik der Seidenweber in Paterson (New Jersey) und wurde inhaftiert, als er versuchte, eine Rede für die Streikenden zu halten. Im Herbst 1913 schickte ihn das »Metropolitan Journal« nach Mexiko. Seine Berichte von der mexikanischen Revolution bedeuteten seinen Durchbruch als Journalist. 1914 war Reed als Kriegsberichterstatter im Ersten Weltkrieg. Lincoln Steffens ermutigte Reed und seine Frau Bryant als Korrespondenten nach Russland zu gehen. Sie reisten im August 1917 ab und kehrten Ende April 1918 zurück; dabei erlebten sie die Oktoberrevolution aus der Nähe mit. Reeds Buch »Zehn Tage, die die Welt erschütterten« wurde berühmt. Reed gehörte zu den am 30. August 1919 aus der Sozialistischen Partei Amerikas ausgeschlossenen Radikalen. Diese gründeten in der Folge zwei eigene Parteien. Reed war der erste Vorsitzende der »Kommunistischen Arbeiterpartei« und der Herausgeber ihrer Zeitschrift »The Voice of Labor«. Als Reed wegen Aufruhr angeklagt wurde, flüchtete er im Oktober 1919 mit einem gefälschten Pass über Norwegen, Schweden und Finnland nach Sowjetrussland, um dort bei der Komintern Unterstützung für seine CLP zu suchen. 1920 erneut in Russland, erkrankte er im September 1920 an Typhus und starb wenige Tage vor seinem 33. Geburtstag.

Egon Erwin Kisch

Egon Erwin Kisch (Hrsg.)

Egon Erwin Kisch (1885-1948) war ein österreichischer, später tschechoslowakischer Schriftsteller, Journalist und Reporter. Er gilt als einer der bedeutendsten Reporter in der Geschichte des Journalismus. Wegen seiner Nähe zum Kommunismus und seines teilweise freien Umgangs mit Fakten wurde er stets auch kritisch bewertet. Nach dem Titel eines seiner Reportagebände ist er als »der rasende Reporter« bekannt. Ausgehend von der intensivierten Wiederentdeckung der deutschsprachigen Exilautoren in der Bundesrepublik Deutschland und in Österreich entstand spätestens seit den 1990er Jahren auch zu Kischs Person ein differenzierteres Bild, das ihn als sozial engagierten Kosmopoliten zeigt - sozialisiert inmitten der kulturellen Vielfalt, der sozialen Konflikte und Widersprüche der Habsburgermonarchie, traumatisiert von den Schrecken des Ersten Weltkriegs, die seine Entwicklung zum engagierten Reporter und Internationalisten mitbedingt haben. Kisch selbst betrachtete sich spätestens ab den 1930er Jahren nach zahlreichen Reisen durch verschiedene Kontinente als »Weltbürger«. [Quelle Wikipedia]

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