München, Ende der 1970er-Jahre: Eva, 20, aus einem Dorf in der Nähe von Frankfurt, studiert seit vier Semestern mit Leidenschaft französische Literatur. Aber das Leben, zumal das der Freunde aus wohlhabenden Münchner Kreisen, ist teuer. Und dazugehören will sie auch, irgendwie. Und so hastet sie von Job zu Job, zum Hörsaal, zur Bibliothek. Da kann einem schon mal die Puste ausgehen. Zu alldem verreist Jean-Christophe bei Nacht und Nebel mit Verena. Sie muss Clara ihre unverbrüchliche Freundschaft beweisen. Lukas hat ein großes Geheimnis, und Eva selbst spielt auch nicht mit offenen Karten. Auf einer rasanten Reise kommt Verborgenes ans Licht, und Eva erkennt: Sie muss an ihrem Leben etwas ändern. Da kommt ihr ein Neuanfang gerade recht.
Ellen Oswald wurde 1959 in Frankfurt am Main geboren. Mit elf Jahren begann sie, Geschichten zu schreiben, aber bevor ihre literarische Karriere Fahrt aufnahm, kam zuerst das Lesen, später das Leben dazwischen. Sie studierte in München, Toulouse und Paris und promovierte in Frankfurt mit einer germanistischen Arbeit über "Figuren der Melancholie". Danach schrieb sie Texte aller Art - über die Bücher anderer für Rundfunk und Verlage, über Schülerinnen und Schüler für Jahrbücher und Zeitungen. Sie verfasste Artikel über Menschen, Maschinen und Medikamente für einen großen Konzern. Ihre Begeisterung für Literatur und fremde Kulturen teilte die Autorin viele Jahre lang mit Kindern und Jugendlichen. Sie unterrichtete Deutsch, Französisch und Spanisch in Frankfurt, Paris, Angers, New York, in verschiedenen deutschen Städten und zuletzt wieder in Frankfurt. "Ziemlich fremde Freunde - Evas Münchner Sommer" ist ihr erster Roman.
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