Manche Steine halten mehr als nur Mauern zusammen. In einem Labor tief unter Zürich berührt ein Physiker einen fünfhundert Jahre alten Stein, und der Stein antwortet - mit Bildern, die niemand hätte sehen sollen.
Was als Experiment begann, wird zur Begegnung - mit einer Äbtissin, die alles aufgab, damit eine Stadt nicht zerbrach. Mit einem Prediger, der für seine Überzeugung starb. Mit Momenten, die in den Mauern dieser Stadt geblieben sind wie Wärme im Stein.
Aber wer die Vergangenheit sichtbar macht, macht auch die Lügen der Gegenwart sichtbar, und es gibt Leute in dieser Stadt, die dafür sorgen werden, dass das nicht geschieht.
Zürich, 1524. Zürich, 2030. Dieselbe Frage, und der Fluss fliesst noch immer in dieselbe Richtung.
Youme Andai ist ein Schweizer Autor. Ein Pseudonym - nicht um sich zu verbergen, sondern weil manche Dinge sich freier entfalten, wenn man ihnen etwas Raum lässt.
Hinter diesem Namen steht ein Entrepreneur, der Menschen begleitet hat: in Extremsituationen, im Sport, in Veränderungen und in den stillen Momenten grosser Entscheidungen. Jemand, der weiss, wie sich Druck anfühlt - und was Menschen trägt, wenn der erste Pfeil sein Ziel verfehlt.
Er glaubt an Geschichten. Nicht weil sie unterhalten - obwohl sie das tun -, sondern weil sie Wahrheiten in eine Form bringen, die das Herz erreicht, bevor der Verstand Widerstand leistet - und dann geschieht etwas, das keine Schule lehren kann: Erlebnis wird zu Erfahrung. Tief verankert. Unvergesslich.
Nach seinem Erstling «Der zweite Pfeil» ist «Zwinglis Schatten» sein zweiter Roman.
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