Ein Buch wider religiöse Verblendung - und für humanistische Emanzipation.
Der Autor Hans-Wolff Graf wirft einen schonungslosen Blick auf den psychologischen und dialektischen Hintergrund religiöser Systeme, insbesondere der monotheistischen. Statt theologischer Detaildebatten zeigt er, wie Glaubensstrukturen Manipulation, Korruption, Gewalt und Entmenschlichung begünstigen. Seine zentrale These: Erst wenn diese Mechanismen erkannt werden, eröffnen sich reale Chancen auf Freiheit, Frieden, Autonomie und Authentizität im menschlichen Zusammenleben.
Ein unbequemer Appell an eine Gattung, die sich homo sapiens sapiens, "der weise, wissende Mensch" nennt - aber bei weitem immer noch nicht gelernt hat, entsprechend zu handeln.
Der Autor richtet seinen Blick auf die psychologischen, geistigen und strukturellen Mechanismen, durch die Religionen per se und religiöse Institutionen seit Jahrtausenden das DenkFühlHandeln von uns Menschen prägen. Ziel ist es, diese Wirkungsweisen sichtbar zu machen und zur selbständigen Reflexion anzuregen.
Dieses Buch versteht sich nicht als Angriff auf persönliche Überzeugungen, sondern als Einladung, zwischen Glauben und Wissen, Souveränität und Fremdbestimmung zu unterscheiden.
Hans-Wolff Graf, Jahrgang 1950, studierte zunächst Anglistik, Amerikanistik und Sport auf Lehramt, entschied sich dann jedoch bereits frühzeitig gegen eine "Karriere" im öffentlich-(un)rechtlichen Bildungswesen. Als Finanz- und Vermögensberater (seit 1972), lizensierter Vermögensverwalter, Unternehmensberater, Journalist (Herausgabe des Zeitreports) sowie Dipl. Psychologe und Dipl. Pädagoge ist Hans-Wolff Graf in vielfacher Weise aktiv. 1985 setzte er seine Idee um, ausschließlich mit selbständigen Partnern zusammenzuarbeiten, und gründete die efv-AG. Für dieses in Europa einzigartige Konzept für eine Aktiengesellschaft wurde er 2006 mit dem "Werner Bonhoff-Preis wider den Paragraphen-Dschungel" ausgezeichnet. Mit dem von ihm 1987 gegründeten gemeinnützigen Verein "Anthropos e.V. - Für die Kinder dieser Welt" ist er seit 1993 in der russischen Exklave Kaliningrad (dem früheren Königsberg) und seit 2016 auch in der Ukraine tätig. Dort hält er Vorträge, Workshops und Seminare für Pädagogen, Psychologen, Studenten, Schüler und Eltern sowie Behörden und Unternehmen. Seit der Gründung der "Akademie der Denker" gehört Hans-Wolff Graf dem Dozententeam an. Hans-Wolff Graf verfaßte bislang vier Bücher, acht Schriften in Broschürenform, sowie mehrere Studien und über 3.000 Artikel zu wirtschafts-, sozial-, bildungspolitischen, philosophischen und psychologischen Themen. In der "Studie unsere Welt" (1991 und 1993) weist er nach, daß nicht Entwicklungshilfe, sondern nur Bildung die Misere auf der Welt beheben kann.
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